Von 11:30 an mussten wir die Zeit totschlagen. Und dass bis 20:00 Uhr. Wir vertrieben uns die Zeit mit Handy, Laptop, E-Book-Reader und spielten eine Zeitlang Karten. Wir hatten uns extra ein Monopoly-Kartenspiel für die Reise gekauft. Nach einigen Versuchen hatten wir die Regeln dann doch richtig angewendet und es hat einen Riesenspass gemacht. Zumindest immer für den Gewinner.
Neben uns nahm ein junges Pärchen aus England Platz und wir kamen ins Gespräch. Die reisen momentan einige Monate durch Südostasien um sich dann in Brisbane/Australien niederzulassen. Der Grund, warum sie auswandern, sind das schlechte Wetter und vor allem die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse und die enorm gestiegenen Preise in England, insbesondere nach dem Brexit.
So verging dann doch die Zeit und kurz vor 20:00 schauten
wir bei den Emirates-Check-In-Schalter vorbei, ob die auch planmäßig um 21:00
öffnen oder doch vielleicht schon früher. Die Öffnungszeit wurde uns bestätigt,
aber es waren schon einige Passagiere angestellt. Also machten wir das auch und
standen uns eine Stunde die Füße in den Bauch, um nur ja an vorderster Front zu
stehen. Punkt 21:00 traten das gesamte Check-In-Personal vor ihre Schalter,
verneigte sich vor den warteten Passagieren, um sich dann an die Arbeit zu
machen. Wir kamen gleich mit der ersten Tranche an die Reihe und das ganze war
in ein paar Minuten erledigt.
Länger dauerte es schon bei der Passkontrolle. Pro Person benötigt der Beamte eine gute Minute für die Überprüfung des Passes. Aber da ca. 10 Leute vor uns standen, hatten wir diese Hürde in einer guten Viertelstunde geschafft. Gleich anschließend mussten wir uns schon wieder anstellen. Diesmal beim Securitycheck. Hier war die Schlange ordentlich lang und die Abfertigung ging auch langsam, da sogar Schlüssel, Handys neben den obligaten Kameras, Laptops, Flüssigkeiten aus den Handgepäckstücken ausgeräumt werden mussten. Nach einer halben Stunde hatten wir auch diesen Check hinter uns gebracht.
Nun begaben wir uns gleich auf die Suche nach der Airport-Lounge. Die war nicht weit entfernt und wir fanden auch noch einen der letzten Sitzplätze. Enttäuscht waren wir von der Qualität der mäßig warm und schmeckte deshalb auch nicht besonders. Das größte Minus war jedoch das komplette Fehlen von Nachspeisen.
Ein wenig haben wir doch gegessen und getrunken und sind dann zum nahegelegenen Gate gegangen. Dort konnten wir mit Mühen einen Sitzplatz finden und zusehen wie unsere Maschinen für den Flug vorbereitet wurde. Beim Boarden waren wir wieder ganz vorne dabei und konnten in Ruhe unser Gepäck verstauen. Leider gab es keinen Gang-Gang-Sitze nebeneinander. Diesmal mussten wir hintereinander sitzen. Aber wenigsten waren es Gangsitze.
Nach einer Stunde Flug, es mittlerweile 01:00 Früh, gab es ein Abendessen. Wir wählten beide ‚Chicken Vietnamese‘. Es war nicht schlecht, aber wir hatten nicht so recht Hunger und haben nicht ordentlich aufgegessen. Vielleicht war das auch der Grund, warum der ganze Flug sehr unruhig war. Die meiste Zeit war aufgrund der Turbulenzen sogar das WC gesperrt.
Wir schauten Filme und Edith konnte einige Zeit schlafen, Franz wie meistens nur immer ein paar Minuten, um dann wieder wach zu werden. Aber auch diese Zeit ging vorbei und nach knapp sieben Stunden landeten wir um 4:00 Ortszeit in Dubai.






