2024-03-08 - Hanoi, Wasserpuppentheater

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotelzimmer gingen wir gegen 16:00 los, um die Stadt Hanoi etwas kennenzulernen. Was uns gleich auffiel waren die Massen an Menschen, die sich durch die Stadt bewegten. Verkehrsregeln sind hier eine Empfehlung, aber niemand fühlt sich so richtig daran gebunden.



Essen scheint ihr ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor zu sein. Immer und überall gibt es etwas Essbares zu kaufen. Ob im Restaurant oder in Straßenküchen.




Wir kamen nach wenigen Gehminuten an Hanoi‘s berühmtesten, aber nicht unbedingt saubersten See, dem ‚Hoan Kiem See‘. Auf einer kleinen Insel in diesem See findet man den ‚Ngoc Son Tempel‘, der über die markant rote ‚The Huc Brücke‘ zu erreichen ist.






Nun suchten wir für das Abendessen ein geeignetes Restaurant. Spontan entschieden wir uns für ein kleines Lokal mit nur zwei Tischen. Die Speisen wurden von der Wirtin bzw. Hausfrau auf einem Beistelltisch in einem Wok zubereitet. Es gab Frühlingsrollen, eine Art faschiertes Rindfleisch in Fladenform und eine süßliche Suppe mit Gemüse und gebratenem Speck. Wir erlebten einige unbekannte Geschmacksempfindungen, die aber nicht unangenehm waren. Die Menge übertraf unseren Hunger und gemeinsam mit ein Coke bezahlten wir nicht einmal sechs Euro.



Das Hauptziel dieses Abends aber war das ‚Thang Long WaterPuppet Theater‘. In diesem einzigartigen Theater werden Puppen in einem Wasserbecken tanzen gelassen.



Eine Liveband sorgt mit historischen Instrumenten für die musikalische Umrahmung.


Eine Vorstellung besteht aus mehreren Episoden, in denen mit Puppen Szenen aus dem vietnamesischen Leben bzw. der Geschichte erzählt werden.





In der Ausgangshalle waren Puppen und Requisiten aus vergangenen Veranstaltungen ausgestellt. Danach war Schluss für heute. Im Hotelzimmer wurde noch einiges für die nächsten Tage vorbereitet und dann ging es nach 35 Stunden ohne viel Schlaf endlich wieder in ein ordentliches Bett.




Unsere erste Erkundungstour in Hanoi: