2024-03-17 - Ha Long Tour 2v2

In der netten, kleinen Kabine hatten wir gut geschlafen und wurden morgens von einem Schiffshorn eines vorbeifahrenden Schiffes geweckt. Der Blick nach draußen versetzte uns nicht gerade in Jubelstimmung. Noch immer war von Sonne oder zumindest einer klareren Sicht keine Spur. Aber auch im dichten Nebel haben diese Berge irgendwie einen Reiz.





Um 7:00 gab es ein kleines Frühstück, um den ersten Hunger des Tages zu stillen.

Leider war noch immer keine Wetterbesserung in Sicht, aber schön langsam wachte die Bucht und die Passagiere auf den in ihr ankernden Schiffe auf, um sich für die nächste Besichtigung vorzubereiten.



Auch wir verließen unser Schiff und wurden von unserem Beiboot zu Stufen gebracht, auf denen schon der rote Teppich ausgerollt war, der uns ins Paradies führen sollte. Oder besser gesagt in die ‚Thien Duong Cave(Paradieshöhle)‘. Allerdings mussten wir zuerst 100 steile Stufen erklimmen, um an den Höhleneingang zu kommen.



Ein kurzer Seitenweg führte zu einem kleinen Strand, an dem man zwar nicht schwimmen darf, der aber gerne für den Start von Kajaktouren genutzt wird.




Nun stiegen wir keuchend und schwitzend den Rest der Stufen hinauf bis zum Eingang, der zwischen einem seltsam wurzelnden Baum steil in die Höhle hinabführt.



In dieser Höhle wohnten früher Fischer. Mit der Zuerkennung des Status ‚Weltkulturerbe‘, wurden, um die Umwelt hier zu schonen, diese Fischer abgesiedelt. Dafür dürfen jetzt Ströme von Touristen die Höhle besuchen.




2010 wurde die Höhle genau untersucht und dabei stellten Forscher fest, dass sie 31 Kilometer lang ist. Viele Stalaktiten und Stalagmiten werden mittels Beleuchtung ins richtige Licht gesetzt.





Anschließend wurden wir wieder zurück auf unser Schiff gebracht, wo uns dann ein Brunch serviert wurde. Wir genossen gebackene Kalamare und Fisch, sowie Rindfleisch.


Mittlerweise hatte sich das Wetter noch mehr verschlechtert. Der Nebel wurde dichter und es fing an leicht zu regnen.



Unser Schiff machte sich auf den Rückweg zum Hafen von ‚Ha Long‘, wo wir gegen 11:30 eintrafen. Hier herrschte wieder reges Treiben und wir mussten etwas warten, bis unser Guide unseren Bus zur Einstiegsstelle lotste.



Nun ging es wieder zurück nach Hanoi in unser ‚BabylonPremium‘-Hotel. Die Fahrt dauerte circa drei Stunden und wir hatten Zeit nachmittags etwas zu relaxen.

Der Trip war nicht schlecht, aber hätte besser sein können. Unser Guide sprach sehr schlecht englisch und konnte die einfachsten Fragen nicht beantworten. Auch die inkludierten Bordaktivitäten koordinierte und moderierte er nur unzulänglich. Aber vielleicht hängt das auch mit dem Wetter zusammen. Vielleich wäre bei Sonnenschein alles anderes gelaufen. Die Kabine war jedenfalls in Ordnung und das Essen ausgezeichnet.

In unserer Gruppe waren fast nur Franzosen, die wenig bis gar nicht englisch Sprachen und so die Kommunikation schwierig gestalteten. Zum Glück waren noch Manuela und Maik aus Erfurt in der Gruppe. Mit ihnen haben wir uns sofort gut verstanden und viel mit ihnen geplaudert. Wir wünschen euch beiden noch viele schönen Reisen!

Zum Abendessen gingen wir wieder ins Restaurant ‚Pho 10Ly Quoc Su‘, wo wir bereits vorigen Freitag gespeist hatten. Diesmal nahmen wir beide die ‚Chin‘-Suppe mit durchgegartem Rindfleisch. Auch diesmal hat es uns sehr gut geschmeckt.



Hier die komplette Route unserer zweitägigen Ha-Long-Tour: