2024-03-18 - von Hanoi nach Hue

Heute hatten wir eine besondere Nacht hinter uns. Erstens war es die letzte von fünf Nächten die wir während drei verschiedenen Aufenthalten im ‚Babylon Premium‘-Hotel verbracht haben und zweitens war es die Kürzeste. Wir mussten heute schon um 2:20 aus den Federn, denn um 3:15 wartete schon das Taxi auf uns, das uns in gut 40 Minuten zum Flughafen brachte.

Auf das Öffnen der Check-In-Schalter mussten wir eine halbe Stunde warten, aber dann ging es schnell durch Check-In und Security-Check. Nun war noch Zeit für ein kleines Frühstück und schon konnten wir in die Maschine.

Als alle Passagiere geboardet hatten, kam die Durchsage, dass sich unser Start witterungsbedingt um eine halbe Stunde verzögern wird. Schlussendlich flogen wir dann über 1:45 Stunden später ab und kamen mit 1:30  Stunden Verspätung in ‚Hue‘ an.



Die Koffer hatten wir schnell zur Hand, dafür dauerte es eine gute halbe Stunde bis wir über ‚Grab‘, das asiatische Uber, ein Taxi bekamen. Wieder eine halbe Stunde später waren wir auch schon vor unserem ‚RosaleenBoutique Hotel‘. Obwohl es erst 10:30 morgens war, war unser Zimmer schon bezugsbereit und wir konnten es gleich beziehen. Im Cafe nebenan gönnten wir uns ein zweites kleines Frühstück.

Das Hotel ist sehr schön, ebenso die Zimmer und wir fühlen uns richtig wohl hier. Es folgte ein kurzes Schläfchen, bevor wir mit der Stadtbesichtigung starteten.




Um 13:30 ging unsere Tour los! Wir gingen quer durch die Stadt über eine Brücke über den ‚Parfüm Fluss‘ (‚Song Huong‘ bzw. ‚Fluss der Wohlgerüche‘) zur ‚Zitadelle von Hue‘.





Die Zitadelle wurde ab 1802 erbaut und erweitert und diente bis 1945 der ‚Nguyen-Dynastie‘ als Herrschaftssitz.




Wie in Peking war auch hier der Wohn- und Regierungssitz des Kaisers eine ‚Verbotene Stadt‘ und wurde von starken Mauern und einem mächtigen Burggraben umgeben.



Während des ‚Vietnam-Krieges‘ verschanzten sich hier die Soldaten des ‚Vietcong‘ und der ‚Nordvietnamesischen Armee‘, weshalb die US-Armee die Zitadelle durch Bombenangriffe fast vollständig zerstörten. Seit 2015 läuft ein umfangreiches Restaurierungsprogramm. Viel ist schön renoviert, aber noch mehr wartet darauf.




Das schönste Gebäude der ganzen Anlage ist der ‚KienTrung Palace‘. Er wurde zwischen 1923 und 1925 erbaut, 1947 zerstört und zwischen 2019 und 2023 wieder rekonstruiert.





Aber nicht nur außen ist dieser Palast sehenswert. Auch im Inneren sind die Raume und die Möbel in einem einzigartig schönen Zustand.




Diese und noch viele andere Gebäude bekamen wir zu sehen und alle waren in ihrer Art einzigartig. Egal ob sie bereits im neuen Licht erschienen oder sehnsüchtig auf ihre Renovierung warteten. Hier könnte man Tage verbringen und immer wieder etwas Neues entdecken.





Kaum zehn Gehminuten von der Zitadelle entfernt, befindet sich der ‚Dong Ba Markt‘. Seit über 100 Jahren werden hier Waren aller Art gehandelt. Es gibt hier nichts, was es nicht gibt. Von Haushaltswaren, über Nahrungsmittel, Bekleidung gibt es hier einfach alles.





Mittlerweile waren wir schon über 12 Stunden und 12 Kilometer auf den Beinen und es beschlich uns eine gewisse Müdigkeit. Wir nahmen uns ein Taxi und ließen uns ins Hotel chauffieren. Gleich um die Ecke erspähten wir ein Restaurant, in dem wir gut gegessen haben. Edith Pizza und Franz Schweinsrippen.





Unsere heutige Flugroute von Hanoi nach Hue:

Unsere heutige komplette Tagesroute: