Um 08:00 gab es ein sehr süßes Frühstück, dass uns wieder von Oma und der Hausfrau serviert wurde.
Und schon um 08:30 ging es wieder weiter. Für die nächsten 60 Kilometer bis ‚Sa Dec‘ benötigten wir eineinhalb Stunden. Dabei gab es zwei spektakuläre Brücken und jede Menge Mofafahrer zu sehen.
In ‚Sa Dec‘ fuhren wir gleich zum ‚Sa Dec Market‘ und stürzten uns dort in das geschäftige Treiben. Der Markt teilt sich in zwei Teile. Der nach außen liegende Teil beherbergt Einzelhändler, im innen liegenden Teil sind die Großhändler zu finden.
Bei den Einzelhändlern gibt es im Groben gesehen drei
Gruppen. Obst-/Gemüse-, Fisch- und Fleischhändler. Je Gruppe hat uns folgendes
am besten gefallen:
Obst/Gemüse:
Fisch:
Fleisch:
Aber es wäre nicht ein asiatischer Markt, wenn es nicht ein paar Besonderheiten geben würde, wie zum Beispiel Schildkröten und Schlangen. Beide stammen aus Farmbetrieben, da sie in de Natur geschützt sind.
Bei den Großhändlern ging es richtig hektisch zu. Die in großen Gebinden lagernden Waren wurden permanent bewegt. Entweder in die Halle gebracht oder nach deren Verkauf wieder aus der Halle geschafft. Auch dazu bedient man sich des Mofas. Hier in diesen engen Gängen herumzufahren ist nicht ganz einfach. Und meistens mit entsprechendem Hupen und Schreien verbunden.
Nach einer weiteren Stunde Autofahrt kamen wir nach ‚LongXuyen‘, wo wir im Restaurant einer Krokodilfarm ein ausgezeichnetes Menü als Mittagessen erhielten.
Anschließend spazierten wir durch die Krokodilfarm. In zwei riesigen Teichen und unzähligen kleinen Gehegen wurden viele Krokodile jeden Alters gehalten.
Unsere nächste Unterkunft, das ‚Ho a Binh‘-Hotel liegt direkt in ‚Long Xuyen‘ und wir erreichten es in wenigen Minuten. Wir bezogen ein schönes, großes Zimmer und hatten noch Zeit uns vor dem Abendessen etwas auszuruhen.
Eigentlich wollten wir zum Abendessen in ein gutes Restaurant gehen. Doch nach den Essensmengen in den letzten beiden Tagen, verspürten wir keinen allzu großen Hunger. Wir gingen deshalb nur ein paar Minuten bis zum Einkaufzentrum ‚Vincom Plaza‘. Im dortigen Foodcourt kauften wir uns in einem Fastfood Lokal je ein Stück gebackene Hühnerbrust mit Pommes Frites und hatten dadurch unseren kleinen Hunger gestillt. Auf dem Rückweg zum Hotel genossen wir noch das Lichtermeer am Kanal und die Lichtreklamen.