2024-03-20 - Hue – Thien Mu Pagode und Khai Dinh Grab

Nach den letzten eher intensiveren Tagen konnten wir heute länger schlafen und stresslos Frühstück essen. Noch dazu regnete es leicht und bei Regen wollten wir auch nicht unbedingt herumgehen.

Gegen 10:00 ging es dann los. Über ‚Grab‘ organisierten wir uns ein Taxi, das uns in 15 Minuten 7 Km weit zur ‚Thien Mu Pagode‘ brachte. Sie ist über 21 Meter hoch und steht auf einer kleinen Anhöhe am Ufer des ‚ParfümFlusses‘.

Man betritt das Pagodengelände an der Seite eines Tempels, zu dem viele gläubige Buddhisten pilgern.



Auf dem Weg zur Pagode passierten wir ein Gebäude, in dem grimmige Wächter den Zugang zur Pagode überwachen.





Die Ursprünge der Pagode gehen ins Jahr 1601 zurück. Im Laufe der Zeit wurde die Pagode und die umliegenden Gebäude immer wieder erweitert.



In kleinen, neben der Pagode stehenden Gebäuden werden die Glocke und die auf einem Stein eingemeißelte Geschichte, der von einer Schildkröte getragen wird, aufbewahrt.



Im Garten der Anlage machten wir einen kleinen Spaziergang und genossen die Ruhe dieses Geländes. Ein wohltuender Gegensatz zu dem lauten und hektischen Treiben in der Stadt.





Wir gingen nun zum Ausgang, mussten dabei allerdings die Regenjacken anziehen, da nun leichter Regen einsetzte. Auf der Straße vor dem Pagodengelände riefen wir über ‚Grab‘ wieder ein Taxi. Diesmal fuhren wir in 17 Minuten 11 Kilometer weit und erreichten dann ein Mausoleum.

Das ‚Khai Dinh Grab‘ ist das bedeutendste Mausoleum in einer langen Reihe von Gräbern in ‚Hue‘. Es wurde von 1920 bis 1931 für Kaiser ‚KhaiDinh‘ erbaut. Um den Bau zu finanzieren mussten die Steuern für Bauern erhöht werden. Dafür war der drogenabhängige Monarch, der auch sehr intensiv mit den französischen Besatzern zusammenarbeitete, bei seinen Untertanen nicht sehr beliebt.




Über zwei steile Treppenanlagen gelangt man zum eigentlichen Mausoleum, in dem eine goldene Nachbildung des Herrschers über dem Grabmal drohnt.




Die gesamte Ausgestaltung der Räume war fantastisch. Uns haben besonders die erhabenen Dekorationen an den Wänden gefallen.





Nach der Besichtigung nutzten wir wieder die ‚Grab‘-App. Das Taxi brachte uns in einer halbstündigen Fahrt die 10 Km zurück ins Hotel. Im nahen Cafe versorgten wir uns mit Kaffee und Croissants und zogen uns auf unser Zimmer zurück, um uns ordentlich auszuruhen. 

Abends gingen wir in ein Restaurant um die Ecke und hatten damit eine sehr gute Wahl getroffen. Ediths ‚Springrolls‘ schmeckten ebenso ausgezeichnet wie die ‚Hühnerspieße‘ von Franz. Beides spülten wir mit einem extragroßen Bier (640ml) sowie einem Cola hinunter.




Unsere heutige komplette Tagestour: