2024-03-21 - von Hue nach Hoi An

Da wir heute schon wieder um 7:30 für die nächste Tour bereit sein mussten, klingelte der Wecker dementsprechend früh. Wir packten wieder einmal unsere Siebensachen, ließen uns aber für ein ordentliches Frühstück genügend Zeit. Danach holten wir unsere Sachen aus dem Zimmer und wurden via Hotelscreen auch noch persönlich verabschiedet.




Als wir noch zu Hause waren, hatten wir über ‚GetYourGuide‘ beim Anbieter ‚Connecttravel‘ die Tour ‚Hue nach Hoi An offene Tourdurch Amazing way‘ gebucht. Wir suchten nämlich einen Transport von ‚Hue‘ nach ‚Hoi An‘. Unter den vielen Möglichkeiten suchten wir diese Tour aus, da sie in Kleingruppen durchgeführt wird und an interessanten Stellen einen kurzen Besichtigungsstopp einlegt.

Kurz vor 08:00 wurden wir vom Hotel abgeholt. Wir waren sieben Touristen (ein Pärchen aus Australien, Mutter und Tochter aus Tschechien, sowie eine vietnamesischstämmige Kanadierin) welche die Tour aufnahmen. Als Guide fungierte eine junge Frau namens namens ‚Thuy‘, die ein schönes Englisch ohne vietnamesischen Akzent sprach. Gelernt hatte sie dies deshalb, da sie seit ihrer frühesten Kindheit im Fernsehen nur ‚Disney Chanel‘ geschaut hatte.

Nun ging es los und wir legten folgende Stopps ein bis wir ‚Hoi An‘ erreichten:

‚Der Verlorene Turm Von Hue‘:

Dieser vom Volke der ‚Campa‘, deren Nachkommen heute über die ganze Welt verstreut sind, vor über tausend Jahren erbaute Turm wurde erst 2001 unter einer meterhohen Sanddüne entdeckt. Er wurde aus Ziegel, aber ohne Mörtel erbaut. Die Ziegel wurden jedoch nicht komplett gebrannt und dann mit ihnen gebaut, sondern sie wurden nur halbfertig gebrannt, dann verbaut und anschließend im endverbauten Zustand fertiggebrannt.





An Bang Cemetery‘ auch ‚City of Ghosts‘:

Hier stehen viele wunderschöne Gebäude, die sich ihre Besitzer bzw. ganze Familien viel Geld kosten ließen bzw. lassen. Für die schönsten/größten Gebäude wurden um die 100.000 US-Dollar ausgegeben. Dabei gibt es auf dem ganzen Areal kein einziges Geschäft etc. und man kann die Gebäude nur liegend benutzen. Es ist nämlich ein Friedhof. Aber was für einer. Ein Grabmal schöner als das andere. Bezahlt werden diese Summen von jenen Vietnamesen, die in den 1960ern von hier aus ausgewandert sind und zu einem gewissen Reichtum gekommen sind.





Lap An Lagune‘:

Diese Lagune erstreckt sich neben dem der ‚Bach Ma Bergkette‘ und ist bei Touristen als Fotohotspot sehr beliebt.





Hai Van Pass‘:

Der Pass liegt in einer Höhe von 496 Metern, führt über die Ausläufer der ‚Truong-Son-Berge‘ und ist die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam. Da der Pass oft in Wolken gehüllt ist, wird er auch ‚Wolkenpass‘ genannt. Von der Passhöhe hat man einen guten Rundblick auf die Halbinsel ‚Son Tra‘, die Passstraße und die Bucht vor ‚Da Nang‘ bzw. auf die Stadt selbst. Auf der Passhöhe selbst gibt es noch Ruinen von französischen bzw. amerikanischen Bunkern.




Da Nang Stadt‘:

Wir fuhren durch diese Stadt nur hindurch, konnten dabei aber die spektakuläre ‚Drachenbrücke‘ sehen. Sie speit am Abend jeden Samstag und Sonntag zuerst Feuer und anschließend Wasser.



Marmorberge‘:

Der ‚Marmorberg‘ besteht aus fünf Marmor- und Kalksteinhügeln, die nach den fünf Elementen benannt sind. Ab Fuß des Berges gibt es viele Geschäfte, die ihre Waren aus Marmor anbieten.





Mit dem Lift fuhren wir auf den Berg hinauf, wo wir dann über unzählige Stufen einige Tempel bestaunen konnten.





Tempel wurden aber nicht nur künstlich errichtet. Viele die hier im Berg vorhandenen Höhlen werden als Tempel genutzt und entsprechend ausgestaltet.





Riverside White House Hotel‘:

Das war der letzte Punkt dieser schönen und informativen Tour. Im Hotel wurden wir sehr freundlich empfangen und gleich intensiv mit den Ausflugsmöglichkeiten in ‚Hoi An‘ bekanntgemacht. Anschließend konnten wir das sehr großzügig angelegte Zimmer beziehen. Wir haben sogar einen kleinen Balkon mit direktem Blick auf den Fluß.





Ab Abend gingen wir den lichtgeschmückten Ufer entlang bis zum Restaurant ‚Phan Gia‘ wo wir direkt am Fluss ein eher mittelmäßiges Abendessen bekamen. Edith ‚Hühner-Nudel-Gemüse-Teller‘, Franz ‚Spieß mit Rindfleisch und Reis‘.





Zum Tagesabschluss machten wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt von ‚Hoi An‘. Hunderte Boote fahren auf dem Fluss umher, genauso viele Geschäfte und Lokale säumen das Flussufer.







Unsere heutige Tour von 'Hue' nach 'Hoi An':