Auch für heute hatten wir wieder einen Tripp gebucht. Diesmal war die Abholzeit erst 8:15, sodass wir nicht gar so zeitig aufstehen mussten und auch noch in Ruhe frühstücken konnten.
Diesmal war unser Ziel die ‚Goldene Brücke‘ in den ‚Ba NaHills‘ in der Nähe von ‚Da Nang‘. Französische Besatzer errichteten im ‚Truong Son Gebirge‘ ab 1919 ein Erholungsgebiet, das seither immer wieder ausgebaut wird.
Nach einer Stunde Autofahrt erreichten wir unser Ziel gegen 9:30. Wir hatten jetzt bis16:00 Zeit das Areal auf eigene Faust zu erkunden. In der Talstation erwartete uns ein riesiger Komplex, von dem aus die Besuchermassen gesteuert werden.
Von hier gehen vier Seilbahnen parallel zueinander hinauf zu den ‚Ba Na Hills‘. Von der Eingangshalle bis zu der uns zugewiesenen Seilbahn gingen wir durch schöne Bauten fast eine halbe Stunde und benutzten dabei ungefähr zehn Rolltreppen. In der Seilbahn selbst fühlten wir uns nicht nur sicher, sondern ein auch ein wenig zu Hause. Schließlich wurden alle Seilbahnen hier von der Vorarlberger Firma ‚Doppelmayr‘ erbaut.
Die Seilbahnen überwinden drei Berge und Täler bis sie endlich nach ca. fünf Km und 15-minütiger Fahrt auf den ‚Ba Na Hill‘ ankommen. Wir landeten mit unserer Seilbahn im ‚French-Village‘ und fühlten uns gleich mitten nach Frankreich in eine mittelalterliche Stadt versetzt.
Wir wollten aber zuerst die ‚Goldene Brücke‘ sehen. Allerdings liegt diese, durch ein tiefes Tal getrennt, auf dem nächsten Hügel. Aber das ist kein Problem. Auch hier gibt es von ‚Doppelmayr‘ eine Seilbahn. Die brachte uns in kurzer Fahrt zu unserem Ziel. Dabei konnten wir eine der ‚Lombard Street‘ in ‚San Francisco‘ nachempfundene Straße und Steinskulpturen ähnlich wie auf dem ‚Mount Rushmore‘ sehen.
Die ‚Goldene Brücke‘ ist 150 lang, wurde erst im Juni 2018 eröffnet und ist seither de Hauptanziehungspunkt hier auf den ‚Ba Na Hills‘. Spektakulär ist nicht nur die Aussicht, sondern auf die beiden Hände, auf denen die Brücke zu ruhen scheint.
Anschließend ließen wir uns durch das ‚French Village‘ treiben und genossen die einzigartige Architektur.
Wir besuchten eines der riesigen Schlösser und fanden in dessen Inneren eine weitere Attraktion, dass ‚Flying Eyes Theater‘. Gemeinsam mit 18 anderen Besuchern saßen wir in einem speziellen Wagen. Dieser wurde bei Veranstaltungsbeginn nach vorne auf eine kleine mobile Plattform unmittelbar vor eine riesige Leinwand befördert. Dann startete ein 3D-Film und die Plattform rüttelte dazu Wagen und Besucher entsprechend durch. Wir flogen durch ein Gewitter, inklusive massiven Turbulenzen und Regentropen. Wir plantschten ins Wasser, um mit Delphinen zu schwimmen, flogen über San Francisco, Dubai, New York, Sydney und einigen anderen Städten. Immer wurden wir durchgerüttelt und mit entsprechender Luftströmung erhielten war das Gefühl, das Gesehene wirklich zu erleben. Leider war nach zehn Minuten Schluss mit dem Genuss.
Schön langsam machten wir uns wieder auf den langen Weg zurück zur Talstation, wo wir nach einer kurzen Kaffeepause wieder in unseren Bus stiegen und nach weiteren eineinviertel Stunden, gegen 16: 45 waren wir wieder zurück in ‚Hoi An‘ bei unserem Hotel.
In der Nähe gab es ein indisches Restaurant, in dem wir ein spätes Mittagessen bzw. frühes Abendessen zu uns nahmen. Edith genehmigte sich sein ‚Rotes Linsen Dal‘, dass sie mit ‚Zero Spice‘ bestellte. Trotzdem hat das Gericht im Mund gebrannt wie die Hölle, war aber doch genießbar. Das sehr gute ‚Nan-Bread‘ nahm doch etwas von der Schärfe. Franz bestellte ‚Mild Garlic Chicken‘. Obwohl auf der Gewürzskala eine Stufe höher, war es nicht so scharf wie Edith’s Essen und schmeckte ausgezeichnet.
Unsere heutige komplette Tagestour: